Teige ohne Eier und Zucker

Neben den Teigen, die ich bereits hier vorgestellt habe, gibt es auch noch weitere Grundteige, die sich vielfältig beim Kochen und Backen einsetzen lassen. Im Folgenden stelle ich die Grundteige Quark-Öl-Teig, Blätterteig und Filoteig vor. Die Teige haben gemeinsam, dass sie ohne Eier und Zucker hergestellt werden. Sie eignen sich alle sehr gut zum Herstellen gefüllter Teigtaschen.

Quark-Öl-Teig

Quark-Öl-Teig ist ein vielfältig einsetzbarer Teig. Er eignet sich als Tortenboden bei Obstkuchen, als Grundlage für herzhafte Kuchen, als Pizzaboden oder auch als Kleingebäck mit Füllung.

Für diesen Teig benötigt man – wie der Name schon sagt – Quark und Öl. Hinzu kommen noch Mehl, Milch, etwas Backpulver und eine Prise Salz. Nach dem Verkneten aller Zutaten ruht der Teig. Danach kann der Teig ausgerollt und beliebig eingesetzt werden.

Blätterteig

Charakterisch für Blätterteig ist sein Aufbau aus mehreren dünnen Schichten. Er ist mürbe und zerbröselt leicht. Meist findet der Blätterteig bei gefülltem Kleingebäck oder Strudel Verwendung. Man kann ihn aber auch als Knabberei oder Tortenboden verwenden.


Bei diesem Teig wird Fett als Lockerungsmittel eingesetzt. Dies kann Butter oder Margarine sein. Optional kann auch Ei verwendet werden. Außerdem braucht man Mehl (gleiche Menge wie Butter), Wasser und Salz. Bei der Zubereitung braucht man viel Zeit und Geduld, da der Teig immer wieder ausgewellt werden muss und danach ruht. .[1]

Filoteig

Filoteig ist aus der türkischen Küche bekannt und wird z. B. für Börek verwendet. Er ist dem Blätterteig ähnlich, wird aber anstatt mit Butter mit Öl zubereitet. Aus Mehl, Öl, Wasser und Salz stellt man zuerst ein Teig her, der anschließend ruhen muss. Danach muss der Teig sehr dünn ausgerollt werden. Zum Schluss legt man mehrere Teigschichten aufeinander, um die Blätterstruktur zu erhalten.

Verwendet man nur eine Teigschicht, kann man diese auch zu Pizzaboden oder Knäckebrot weiterverarbeiten.

[1] Luise Haarer: Kochen und Backen nach Grundrezepten. Burgbücherei Wilhelm Schneider, 1965, S. 161