Die Backtriebmittel Backpulver und Natron

Die bekanntesten Backtriebmittel sind Backpulver und Natron. Sie lockern den Kuchen und sorgen dafür, dass er aufgeht. Sind in einem Rührteig die Zutaten im richtigen Verhältnis, ist ein Backtriebmittel nicht unbedingt nötig. Die Fett- und Zuckermenge lässt sich aber so reduzieren. Die Triebmittel setzen CO2 frei und lockern so den Kuchen.

Natron

Natriumhydrogencarbonat, besser bekannt als Natron, ist schon seit dem Altertum bekannt. Es wird aus natürlichen Vorkommen oder auch durch ein chemisches Verfahren gewonnen. Bei letzterem wird aus Salz Natron gewonnen. Natron braucht im Gegensatz zu Backpulver ein Säuerungsmittel, wie Zitronensaft, Buttermilch oder Essig, um seine Wirkung zu entfalten.[1]

Backpulver

Backpulver hingegen ist ein Gemisch bestehend aus einer CO2-Quelle (oft Natriumhydrogencarbonat), einem Säuerungsmittel und Stärke gegen Feuchte. [2] Manche Hersteller fügen ihrem Backpulver als Säuerungsmittel auch Phosphate hinzu (E450). Diese dienen als Säuerungsmittel und verhindern das Verklumpen des Pulvers, sollten allerdings sparsam eingesetzt werden. [3] Eine phosphatfreie Alternative ist Weinstein, das bei der Herstellung von Wein, Sekt und Prosecco entsteht. Bio-Backpulver greifen daher fast immer auf dieses Säuerungsmittel zurück. [4] Seit der Idee von Oetker 1893 das Pulver in kleinen handlichen Päckchen anzubieten, ist Backpulver auch zum privaten Kuchenbacken verfügbar. [5]

[1] Wundermittel Natron, https://www.wundermittel-natron.info/natron/was-ist-natron, abgerufen am 01.03.2019
[2] Wundermittel Natron, https://www.wundermittel-natron.info/kochen-backen/backen-mit-natron/natron-als-backpulver-ersatz, abgerufen am 01.03.2019
[3] Gifte.de, http://www.gifte.de/Lebensmittel/e_450_-_495.htm, abgerufen am 05.03.2019
[4] Utopia, https://utopia.de/ratgeber/weinstein-backpulver-das-steckt-dahinter/, abgerufen am 24.03.2019
[5] Dr. Oetker, https://www.oetker.de/unsere-produkte/backzutaten/backin/backin-tuetchen.html, abgerufen am 01.03.2019